Kasachisch Übersetzer – Übersetzungsbüro für kasachische Fachübersetzungen und beglaubigte Übersetzung Kasachisch Deutsch

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Kasachisch-Übersetzer für Deutsch ⇄ Kasachisch

Ihre Geburtsurkunde, das Diplom oder das Arbeitsbuch aus Kasachstan übersetzt ein muttersprachlicher Kasachisch-Übersetzer zwischen Deutsch und Kasachisch – für die Vorlage beim Bundesverwaltungsamt, beim Standesamt oder bei der Anerkennungsstelle. Übertragen wird dabei das ganze Dokument: kasachisch und russisch beschriftete Felder, Stempel und Randvermerke, mit der Zeile zur Nationalität als Volkszugehörigkeit, nicht als Staatsangehörigkeit. Für amtliche Vorlagen fertigt ein gerichtlich vereidigter Übersetzer die beglaubigte Fassung mit Bestätigungsvermerk. Festpreis ab 1,09 €/Normzeile, Beglaubigung inklusive. Standardurkunden ab 59 €.

  • 24-h-Expressnach Machbarkeit
  • Original per PostPDF vorab
  • Antwort in 60 Minan Werktagen
  • 4,6 · Trustpilot

Muttersprachliche Kasachisch-Fachübersetzer · kasachische und russische Felder vollständig · Namen gegen Pass und Vorurkunden abgeglichen

DIN EN ISO 17100zertifiziert · Reg.-Nr. 7U517
Aufnahmeverfahrenvereidigt übersetzt, wie das BVA es verlangt
Preis vorabFestpreis, transparent kalkuliert
VertraulichDSGVO-konform · NDA möglich

Kurz & klar

Was übersetzt der FÜD zwischen Deutsch und Kasachisch?

Der FÜD übersetzt kasachische Urkunden, Zeugnisse und Fachtexte in beide Richtungen – für Behördenverfahren, Hochschulen und Unternehmen. Der Schwerpunkt liegt dort, wo Kasachstan und Deutschland tatsächlich verbunden sind: im Aufnahmeverfahren der Spätaussiedler, bei Personenstandsurkunden fürs Standesamt, bei Diplomen für die Anerkennung und bei Liefer-, Bergbau- und Anlagenverträgen.

Zwei Eigenheiten prägen fast jeden dieser Aufträge. Erstens ist die Urkunde selten einsprachig: Kasachische Dokumente tragen meist eine kasachische und eine russische Spalte, Stempel und handschriftliche Randvermerke oft nur in einer davon. Zweitens steht die Namensschreibung in Bewegung – zwischen kyrillischer Urkunde, lateinischer Passschreibung und der Patronymform. Beides bearbeiten wir vollständig, statt eine Spalte zu überspringen oder eine Schreibweise stillschweigend zu vereinheitlichen.

Wofür Sie Kasachisch brauchen

Kasachisch übersetzen lassen: passend zu Ihrer Situation, nicht von der Stange.

Deutsch ⇄ Kasachisch bündelt sehr verschiedene Anliegen – vom Aktenordner fürs Aufnahmeverfahren bis zum Bergbauvertrag. Wählen Sie den Fall, der Ihrem am nächsten kommt: Wir ordnen einen muttersprachlichen Kasachisch-Fachübersetzer mit dem passenden Sachgebiet zu und klären die Beglaubigungsform vorab.

Sie beantragen die Aufnahme als Spätaussiedler

Kasachstan und die Russische Föderation sind die beiden großen Herkunftsländer des Aufnahmeverfahrens. Wie viel Gewicht der kasachische Teil hat, zeigen die Zahlen des Auswärtigen Amts: Zwischen 700.000 und einer Million aus Kasachstan zugewanderte Deutsche leben heute in Deutschland, während die kasachische Volkszählung 2021 im Land noch 226.000 Angehörige der deutschen Minderheit zählte – der Nachzug ist also längst nicht abgeschlossen. Das BVA formuliert die Anforderung an die Unterlagen unmissverständlich: „Allen fremdsprachigen Unterlagen ist eine Übersetzung eines vereidigten Übersetzers beizufügen.“ Verlangt werden unter anderem Geburts- und Heiratsurkunde, Inlands- und Militärpass, bei vor 1974 Geborenen das Arbeitsbuch sowie Diplome – als notariell beglaubigte Kopien. Der Knackpunkt: Für das Bekenntnis nach § 6 Abs. 2 BVFG zählt der Eintrag zur Nationalität, nicht zur Staatsangehörigkeit. Wer diese Zeile als „Staatsangehörigkeit“ überträgt, entwertet genau den Nachweis, auf den es ankommt.

Häufig: Inlandspass als Nachweis der Volkszugehörigkeit und Führungszeugnis für den Aufnahmeantrag.

Sie ordnen Personenstand und Namen beim Standesamt

Ob Eheschließung, Geburtsbeurkundung eines Kindes oder Namenserklärung: Dem Standesamt liegen kasachische Urkunden meist zweisprachig vor, und die Namensform variiert über die Papiere hinweg. Viele Familien führen neben der russifizierten Endung (-ов/-ова) die kasachische Patronymform -ұлы („Sohn von“) beziehungsweise -қызы („Tochter von“); ältere Urkunden tragen noch die alte Schreibung, der Reisepass die lateinische. Der Knackpunkt: Das Standesamt muss alle Fassungen derselben Person zuordnen können. Wir übertragen die urkundliche Form exakt und weisen die abweichenden Schreibungen aus, statt eine davon still zu „korrigieren“.

Häufig: kasachische Geburtsurkunde fürs Standesamt und Heiratsurkunde aus Kasachstan.

Sie studieren hier oder lassen einen Abschluss anerkennen

Kasachstan gehört seit 2010 zum Europäischen Hochschulraum – als einziges Land Zentralasiens in der Mitgliederliste der EHEA; Bakalawr und Magistr sind seither Standard, ältere Papiere tragen dagegen noch das sowjetisch geprägte Spezialisten-Diplom. Für Zulassung und Anerkennung zählt, ob Hochschule und Abschluss in der Datenbank anabin geführt sind; sonst braucht es eine Zeugnisbewertung der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen. Der Knackpunkt: Je nach Jahrgang arbeiten die Zeugnisse mit der alten Fünferskala oder mit Buchstabennoten und GPA – keines davon ist eine deutsche Note. Wir übertragen Titel, Fächer, die Stundenzahlen aus der Diplomanlage und die Noten prüfbar mit Erläuterung, statt ein deutsches Äquivalent zu behaupten.

Häufig: Diplom mit Notenanlage für die ZAB und kasachischen Berufsabschluss anerkennen lassen.

Ihr Unternehmen liefert oder investiert in Kasachstan

Kasachstan ist Deutschlands wichtigster Wirtschaftspartner in Zentralasien; das Auswärtige Amt beziffert das bilaterale Handelsvolumen 2024 auf rund 9,5 Milliarden Euro, etwa 400 deutsche Unternehmen sind vor Ort vertreten. Der Bedarf konzentriert sich auf Bergbau- und Anlagentechnik, Energie und kritische Rohstoffe – also auf Liefer- und Investitionsverträge, Konformitätsnachweise, Betriebs- und Wartungsanleitungen. Der Knackpunkt: Verhandelt und gearbeitet wird häufig auf Russisch, für die Vorlage bei kasachischen Stellen tritt die Staatssprache Kasachisch daneben. Wer nur eine Fassung pflegt, hat im Streitfall zwei Texte, die auseinanderlaufen; wir führen beide gegen dieselbe geprüfte Terminologie.

Häufig: Liefervertrag mit kasachischem Partner und Registerauszug fürs Kasachstan-Geschäft.

Schrift & Namensform

Kyrillisch oder Latein – welche Schreibweise gehört in Ihre Übersetzung?

Die kurze Antwort: die, die auf Ihrer Urkunde steht – ergänzt um die Schreibweise, die Ihr Reisepass führt. Kasachisch (қазақ тілі) ist eine Turksprache des kiptschakischen Zweigs und Staatssprache Kasachstans; geschrieben wird sie amtlich weiterhin kyrillisch. Der 2017 beschlossene Übergang zur Lateinschrift läuft, das ursprüngliche Zieljahr 2025 ist auf einen Rahmen bis 2031 gestreckt worden. Praktisch heißt das: Sie legen deutschen Stellen über Jahre hinweg Papiere in beiden Schriften vor – die Geburtsurkunde kyrillisch, den Pass lateinisch, neuere Bescheinigungen möglicherweise gemischt.

Daraus folgt eine Arbeitsregel, die sich in jedem Auftrag bewährt: Maßgeblich ist die Schreibweise, die Ihre Urkunde führt; die lateinische Passfassung wird daneben ausgewiesen, nicht an ihre Stelle gesetzt. Verlässlich ist dabei keine der beiden Seiten von allein – weder das kasachische Kyrillisch noch die Lateinschrift bieten einen festen Bezugspunkt, aus dem sich die jeweils andere Form einfach ableiten ließe; welche Zeichen dabei regelmäßig verrutschen, steht weiter unten im Einzelnen. Legen Sie einer Anfrage deshalb Pass und Vorurkunden bei: Bei kasachischen Unterlagen entscheidet der Namensabgleich häufiger über den Erfolg als jede Vokabelfrage.

Für die amtliche Vorlage fertigen gerichtlich bestellte Übersetzer die bestätigte Fassung an; ob zusätzlich eine Apostille aus Kasachstan nötig ist, klären wir vorab – ausgestellt wird sie von der zuständigen Stelle im Ausstellungsstaat, nicht vom Übersetzungsbüro.

Qualität, die man erst beim Adressaten bemerkt

Fehler, die nur ein Kasachisch-Fachübersetzer erkennt.

Bei kasachischen Unterlagen entscheidet selten das Vokabular über den Erfolg, sondern die Behandlung von Feldern, Namen und Ortsangaben. Diese neun Fallstricke sind Deutsch ⇄ Kasachisch-spezifisch und in der Praxis belegbar.

Typische Fallstricke bei der Kasachisch-Übersetzung Deutsch–Kasachisch und ihre fachliche Lösung
FallstrickWarum es schiefgehtWie der FÜD es löst
„Nationalität“ als Staatsangehörigkeit übersetztSowjetische Inlandspässe und viele kasachische Urkunden führen eine eigene Zeile zur Nationalität – der Volkszugehörigkeit, nicht der Staatsangehörigkeit. Genau dieser Eintrag trägt im Aufnahmeverfahren das Bekenntnis nach § 6 Abs. 2 BVFG. Wird er als „Staatsangehörigkeit“ wiedergegeben, verschwindet der Nachweis, auf den das BVA schaut.Wir halten Nationalität und Staatsangehörigkeit strikt auseinander, geben die Zeile feldgenau wieder und übersetzen sie nicht in ein deutsches Rechtsinstitut hinein.
Kasachisch-kyrillische SonderzeichenDie neun Zusatzbuchstaben Ә Ғ Қ Ң Ө Ұ Ү Һ І gibt es im russischen Alphabet nicht. Russische Tastaturbelegungen und Texterkennung ziehen sie auf das nächstliegende Pendant: Қ wird zu К, Ұ zu У, Һ zu Х. Ein falsch gelesener Buchstabe ist ein falscher Name.Kasachische Kyrillica werden als Kasachisch gelesen, nicht als Russisch; jeder Zusatzbuchstabe wird Zeichen für Zeichen gegen das Original geprüft.
Latein-Fassung nicht versionsstabilDie Lateinschrift wurde seit 2017 dreimal überarbeitet – Apostrophe (2017), Akut-Akzente (2018), Umlaut-, Breve- und Makronzeichen (seit 2021). Ғ erscheint darin als G’, Ǵ oder Ğ. Wer eine beliebige Version wählt, erzeugt einen Namen, der von Pass und Vorurkunde abweicht.Maßgeblich ist, was Ihre Urkunde und Ihr Reisepass führen. Abweichende Schreibungen werden ausgewiesen statt stillschweigend vereinheitlicht.
Patronym -ұлы/-қызы neben russifiziertem -ов/-оваKasachische Namen tragen -ұлы („Sohn von“) und -қызы („Tochter von“), oft neben einer russifizierten Form auf -ов/-ова; in einer Familie stehen dadurch beide Varianten in den Papieren. Wird eine Form ergänzt, weggelassen oder angeglichen, passen Urkunde und Aufenthaltsakte nicht mehr zusammen.Die urkundliche Namensform wird exakt übertragen; abweichende Varianten aus Pass und Vorurkunden werden derselben Person nachvollziehbar zugeordnet.
Nur eine Sprachspalte bearbeitetKasachische Urkunden sind meist zweisprachig angelegt – kasachisch und russisch, häufig spaltenweise. Stempel, Nachbeurkundungen und handschriftliche Randvermerke stehen dabei oft nur in einer der beiden Sprachen. Fehlt eine Spalte oder ein Vermerk, gilt die Übersetzung als unvollständig.Beide Sprachspalten werden vollständig bearbeitet, inklusive Stempeltexten, Registernummern und Randvermerken; Auslassungen werden nicht kommentarlos gemacht.
Kasachisch als Russisch-Variante behandeltTrotz kyrillischer Schrift ist Kasachisch eine Turksprache mit eigenem Wortschatz, Vokalharmonie und eigenen Behörden- und Amtsbezeichnungen. Eine Ersatzübersetzung aus dem Russischen trifft Fachtermini und Amtsnamen nicht und erfindet im Zweifel eine Stelle, die es so nicht gibt.Es übersetzen kasachische Muttersprachler mit Sachgebiet; Behörden- und Amtsnamen bleiben im Original mit erläuternder Entsprechung.
Orts- und Gebietsnamen aus der Zeit der UrkundeAus Alma-Ata wurde Almaty, aus Zelinograd über Akmola die Hauptstadt Astana, 2019 Nur-Sultan und seit 2022 wieder Astana; 2022 kamen mit Abai, Jetissu und Ulytau drei neue Gebiete hinzu. Der Geburtsort auf der Urkunde existiert unter diesem Namen also womöglich nicht mehr – für die prüfende Stelle sieht das nach Widerspruch aus.Historische Orts- und Gebietsbezeichnungen bleiben stehen und werden um die heutige Entsprechung ergänzt, sodass Standesamt und Anerkennungsstelle die Angabe zuordnen können.
Apostille pauschal beschafft – oder pauschal weggelassenFür Kasachstan gilt das Haager Übereinkommen seit dem 30. Januar 2001. Das BVA verlangt für Geburts- und Heiratsurkunden eine Apostille, nimmt kasachische Urkunden aus der Zeit vor Februar 2001 davon aber aus. Wer die Regel in eine Richtung pauschal anwendet, beschafft entweder unnötig eine Apostille oder reicht unvollständig ein.Wir prüfen Ausstellungsdatum und Zielstelle, sagen Ihnen, welcher Beglaubigungsweg tatsächlich verlangt wird, und liefern die bestätigte Übersetzung passend dazu.
Diplom und Notenskala 1:1 gesetztKasachstan kennt je nach Jahrgang das sowjetisch geprägte Spezialisten-Diplom, den Bakalawr und den Magistr; benotet wird mit der alten Fünferskala oder mit Buchstabennoten und GPA. Ein frei gewähltes deutsches Äquivalent – „Diplom-Ingenieur“, „Note 2,0“ – behauptet einen Abschluss, den die Urkunde nicht ausweist.Titel, Fächer und die Stundenzahlen der Diplomanlage bleiben im Original mit Erläuterung; die Bewertung überlassen wir anabin und der Zeugnisbewertung der ZAB.

Warum sichere Kasachisch- und Russischkenntnisse allein diese Fehler nicht abfangen

Keiner dieser Fehler zeigt sich als simpler Grammatik- oder Tippfehler; die meisten überstehen jede Rechtschreibprüfung und lesen sich für einen Muttersprachler völlig unauffällig. Sie entstehen an der Nahtstelle zweier Verwaltungs- und Rechtssysteme – dort, wo ein sowjetisch geprägtes Formularfeld auf eine deutsche Rechtskategorie trifft – und fallen erst beim Empfänger auf: beim Bundesverwaltungsamt, beim Standesamt, bei der Anerkennungsstelle oder beim Vertragspartner. Genau dort setzt muttersprachliche Fachübersetzung mit Sachgebiet an.

„Nationalität“ ist auf einer kasachischen Urkunde nicht die Staatsangehörigkeit.

Diese eine Zeile trägt im Aufnahmeverfahren das Bekenntnis nach § 6 Abs. 2 BVFG – deshalb wird sie feldgenau übersetzt, nicht sinngemäß.

Fach-Perspektive

Kasachische Urkunden in Deutschland: was BVA, Standesamt und Anerkennungsstelle verlangen

Für Vorlagen bei deutschen Behörden und Gerichten fertigt ein gerichtlich bestellter Übersetzer eine bestätigte Übersetzung (umgangssprachlich „beglaubigt“) mit Stempel, Unterschrift und Bestätigungsvermerk an – bundesweit gültig und nach DIN EN ISO 17100 im Vier-Augen-Prinzip revidiert. Das ist der Teil, den wir liefern. Was darüber hinaus verlangt wird, hängt am Verfahren – und beim häufigsten kasachischen Anliegen ist es ungewöhnlich klar geregelt.

Aufnahmeverfahren: das BVA schreibt die Form der Übersetzung vor

Das Bundesverwaltungsamt verlangt für den Aufnahmeantrag nach dem Bundesvertriebenengesetz, dass allen fremdsprachigen Unterlagen eine Übersetzung eines vereidigten Übersetzers beiliegt – und dass die Kopien der Originale notariell beglaubigt sind. Zum Antragspaket gehören typischerweise Geburts- und Heiratsurkunden, Adoptions- und Scheidungsurkunden, Inlands- und Militärpässe, ab dem 16. Lebensjahr Führungszeugnisse, bei vor 1974 Geborenen das Arbeitsbuch sowie Sprachzertifikate und Diplome. Die deutschen Sprachkenntnisse weist die antragstellende Person über ein Gespräch bei der Auslandsvertretung oder ein B1-Zertifikat nach; einbezogene Ehegatten und volljährige Abkömmlinge benötigen Grundkenntnisse auf A1-Niveau.

Apostille: der Stichtag Februar 2001

Das Haager Übereinkommen gilt für Kasachstan seit dem 30. Januar 2001. Geburts- und Heiratsurkunden brauchen deshalb im Regelfall eine Apostille der zuständigen kasachischen Stelle – für Urkunden aus der Zeit vor Februar 2001 nimmt das BVA kasachische Dokumente davon jedoch ausdrücklich aus. Kasachstan stellt Apostillen inzwischen auch elektronisch über das eGov-Portal aus; ob Ihre Zielstelle die elektronische Fassung akzeptiert oder ein Papieroriginal sehen will, klären wir vorab. Ausgestellt wird die Apostille von der zuständigen Behörde im Ausstellungsstaat, nicht vom Übersetzungsbüro.

Anerkennung: anabin, ZAB und der Weg über die Diplomanlage

Bei Studien- und Berufsabschlüssen entscheidet zuerst, ob Hochschule und Abschluss in anabin geführt sind; andernfalls führt der Weg über eine Zeugnisbewertung der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen. Beide arbeiten mit dem, was in der Urkunde und der Diplomanlage tatsächlich steht – Fächer, Stundenzahlen, Prüfungsformen. Eine Übersetzung, die daraus vorschnell einen deutschen Titel macht, nimmt der prüfenden Stelle die Grundlage.

Anwendungsfälle

Drei typische Kasachisch-Aufträge: Aufnahmeantrag, Diplom, Anlagenvertrag.

Verfahren, Zielstelle und Ausstellungsjahr entscheiden über Lesart, Namensabgleich und Beglaubigungsform. Drei häufige Aufträge – von der Ausgangslage bis zum Ergebnis.

Aufnahmeverfahren

Antragsunterlagen Kasachisch/Russisch → Deutsch

Ausgangslage
Eine Familie stellt beim Bundesverwaltungsamt den Aufnahmeantrag. Vorliegen: Geburts- und Heiratsurkunden aus den 1970er- und 1980er-Jahren, der sowjetische Inlandspass mit Nationalitäteneintrag und ein Arbeitsbuch – zweisprachig, teils handschriftlich fortgeschrieben.
Ablauf
Ein vereidigter Übersetzer bearbeitet beide Sprachspalten samt Stempeln und Randvermerken, gibt die Zeile zur Nationalität feldgenau wieder und ordnet Patronym- und russifizierte Namensform derselben Person zu. Für die Vorurkunden aus der Zeit vor Februar 2001 klären wir vorab, dass hier keine Apostille verlangt wird.
Ergebnis
Ein vollständiges Unterlagenpaket in der vom BVA vorgeschriebenen Form – ohne Nachforderung wegen fehlender Vermerke oder uneindeutiger Namen.

Studium & Anerkennung

Diplom mit Notenanlage Kasachisch → Deutsch

Ausgangslage
Eine Ingenieurin aus Öskemen will ihren Abschluss anerkennen lassen. Das Diplom stammt aus der Übergangszeit: Urkunde kyrillisch, Passschreibung lateinisch, die Diplomanlage listet Fächer mit Stundenzahlen und Noten der Fünferskala.
Ablauf
Titel, Fachbezeichnungen, Stundenzahlen und Noten bleiben im Original mit Erläuterung; der Hochschulname wird mit heutiger und historischer Bezeichnung geführt, weil die Universität zwischenzeitlich umbenannt wurde.
Ergebnis
Unterlagen, die anabin-Abgleich und Zeugnisbewertung tragen – prüfbar, statt in einen deutschen Titel hineinübersetzt.

Bergbau & Anlagenbau

Liefervertrag & Konformitätsnachweis Deutsch → Kasachisch

Ausgangslage
Ein deutscher Anlagenbauer liefert Aufbereitungstechnik an einen kasachischen Bergbaubetrieb. Verhandelt wurde auf Russisch, die Vorlage bei kasachischen Stellen verlangt daneben die Staatssprache; Vertrag, Konformitätsnachweise und Wartungsanleitung müssen deckungsgleich sein.
Ablauf
Rechtsform und Registereinträge bleiben im Original mit Erläuterung, statt durch ein kasachisches Institut ersetzt zu werden; russische und kasachische Fassung laufen gegen dieselbe geprüfte Terminologie, Maß- und Normverweise werden einzeln abgeglichen.
Ergebnis
Zwei Sprachfassungen, die im Streitfall dasselbe sagen – und eine Dokumentation, die der Betreiber vor Ort tatsächlich nutzen kann.

Angebot & Preis

Was kostet eine Kasachisch-Übersetzung?

Wir sichten Umfang, Fachgebiet, Sprachrichtung und Schrift/Sprache (kyrillisch, lateinisch, russisch) und nennen einen verbindlichen Festpreis. Standard-Urkunden meist zum Pauschalpreis, umfangreiche Texte nach Normzeile – Beglaubigung auf Wunsch, PDF-Vorab und Postversand inklusive.

Verbindlicher Festpreis
ab 1,09 € / NormzeileStandard-Urkunden zum Pauschalpreis je Dokument
Preis vorab · keine unangekündigten Mehrkosten
Muttersprachliche Kasachisch-Fachübersetzungenthalten
Kyrillisch, Latein & russische Spalte sicher gelesenenthalten
Beglaubigung durch vereidigten Übersetzer auf Wunschenthalten
PDF-Vorab & Postversand des Originalsenthalten
Muttersprachliche Revision & Endkontrolleenthalten

Zur Orientierung ab 1,09 €/Normzeile; den genauen Betrag nennen wir nach kurzer Sichtung. Wie sich der Preis zusammensetzt →

Kasachisch-Übersetzung anfragen

Kasachische Dokumente & Texte

Übersetzungsbüro für kasachische Texte und Dokumente.

Wir übersetzen Kasachisch – Deutsch und Deutsch – Kasachisch – von der beglaubigten Urkunde bis zum Fachtext. Häufig aus dem Kasachischen: туу туралы куәлік (Geburtsurkunde), неке қию туралы куәлік (Heiratsurkunde), жеке куәлік (Personalausweis), еңбек кітапшасы (Arbeitsbuch), диплом mit дипломға қосымша (Diplom mit Notenanlage) und жүргізуші куәлігі (Führerschein).

Häufige Fragen

Kasachisch-Übersetzung – häufige Fragen.

Wer übersetzt bei Ihnen ins Kasachische und aus dem Kasachischen?

Muttersprachliche Kasachisch-Fachübersetzer mit Fachgebiet, unterstützt durch geprüfte Terminologie. So stimmen Fachinhalt und Idiomatik in beide Richtungen; auf Wunsch prüft eine zweite qualifizierte Person.

Welche Übersetzung verlangt das Bundesverwaltungsamt für den Aufnahmeantrag?

Eine Übersetzung durch einen vereidigten Übersetzer – so formuliert es das BVA für alle fremdsprachigen Unterlagen; die Kopien der Originale müssen zusätzlich notariell beglaubigt sein. Wir liefern die Übersetzung in dieser Form für das gesamte Antragspaket, von der Geburtsurkunde über den Inlandspass bis zum Arbeitsbuch.

Meine Urkunde ist auf Russisch – können Sie das trotzdem als kasachische Urkunde bearbeiten?

Ja. Viele Urkunden aus Kasachstan sind russisch oder zweisprachig kasachisch-russisch angelegt. Wir bearbeiten beide Sprachspalten samt Stempeln, Registernummern und Randvermerken – und lesen kasachische Kyrillica als Kasachisch, nicht als Russisch.

Kasachisch wird auf Latein umgestellt – welche Schreibweise steht in meiner Übersetzung?

Die, die Ihre Urkunde führt. Kyrillisch ist weiterhin amtlich, der Übergang zur Lateinschrift ist auf einen Rahmen bis 2031 gestreckt und wurde seit 2017 dreimal überarbeitet. Wir bilden das Original ab und weisen die abweichende Passschreibweise gesondert aus, damit alle Fassungen einer Person zugeordnet werden können.

Bieten Sie beglaubigte Kasachisch-Übersetzungen an?

Ja. Für Urkunden, Zeugnisse und amtliche Dokumente fertigen vereidigte Übersetzer eine beglaubigte Übersetzung kasachischer Urkunden mit Bestätigungsvermerk an, die bundesweit gilt.

Brauche ich für eine kasachische Urkunde eine Apostille?

Meistens ja: Das Haager Übereinkommen gilt für Kasachstan seit dem 30. Januar 2001. Für kasachische Urkunden aus der Zeit vor Februar 2001 nimmt das BVA im Aufnahmeverfahren allerdings ausdrücklich eine Ausnahme. Wir prüfen Ausstellungsdatum und Zielstelle und sagen Ihnen den Weg – ausgestellt wird die Apostille von der zuständigen Stelle im Ausstellungsstaat, nicht von uns.

Wird mein kasachisches Diplom durch die Übersetzung anerkannt?

Nein – die Übersetzung ist die Grundlage der Prüfung, nicht die Anerkennung selbst. Darüber entscheidet die zuständige Stelle anhand von anabin oder einer Zeugnisbewertung der ZAB. Wir übertragen Titel, Fächer, Stundenzahlen und Noten so, dass diese Prüfung möglich ist, und setzen kein deutsches Äquivalent an Ihre Stelle.

Was kostet eine Kasachisch-Übersetzung?

Der Preis richtet sich nach Umfang, Fachgebiet, Sprachrichtung, Anzahl der Urkunden und Frist. Nach kurzer Sichtung nennen wir einen verbindlichen Festpreis; Standard-Urkunden meist zum Pauschalpreis je Dokument.
Beim ersten Versuch kam der Ordner zurück: In der Übersetzung des Passes meines Vaters stand „Staatsangehörigkeit“, wo im Original die Nationalität eingetragen ist. Der FÜD hat alle Urkunden neu übersetzt – beide Sprachspalten, die handschriftlichen Vermerke, die alten Ortsnamen mit Erläuterung. Danach lief der Antrag durch.
★★★★★

I. Reimer · Aufnahmeverfahren für die Familie, Privatkundin

Karriere beim FÜD

Kasachisch-Übersetzer werden?

Unsere Kasachisch-Übersetzungen werden von muttersprachlichen Fachübersetzern ausgeführt, die neben der Sprache vor allem drei Dinge beherrschen: das vollständige Lesen zweisprachig angelegter Urkunden mit kasachischer und russischer Spalte, den Namensabgleich zwischen kyrillischer Urkunde, lateinischer Passschreibung und Patronymform – und die feldgenaue Wiedergabe sowjetisch geprägter Formularzeilen, die keine deutsche Entsprechung haben. Wer als Kasachisch-Übersetzer für den FÜD arbeiten möchte, muss deshalb mehr mitbringen als Zweisprachigkeit: ein belegtes Fachgebiet – Personenstands- und Verfahrensunterlagen, Hochschulzeugnisse, Vertrags- und Registerunterlagen oder Bergbau- und Anlagentechnik – und für beglaubigte Fassungen die nach dem jeweils maßgeblichen Landesrecht erteilte Ermächtigung, Beeidigung oder öffentliche Bestellung. Fest angestellt oder freiberuflich: Wir arbeiten mit Kasachisch-Übersetzerinnen und -Übersetzern zusammen, die diese Qualifikation nachweisen; der Einstieg ist auch über ein Praktikum möglich.

Womit Sie arbeiten

Fachgebiete & Textsorten

Typisch sind zwei Arbeitsfelder. Das eine ist die Aktenmappe der Familien: Geburts-, Heirats-, Adoptions- und Scheidungsurkunden, Inlands- und Militärpässe, Arbeitsbücher, Führungszeugnisse und Diplome mit Notenanlage – Papiere aus vier Jahrzehnten sowjetischer und kasachischer Verwaltungspraxis, die beim Bundesverwaltungsamt, beim Standesamt oder bei der Anerkennungsstelle bestätigt vorliegen müssen. Das andere ist die Industriedokumentation: Ausschreibungs- und Vertragsunterlagen, Registerauszüge, Prüf- und Konformitätsnachweise, Betriebs- und Wartungshandbücher für Aufbereitungs-, Förder- und Energietechnik – häufig in zwei Sprachfassungen, die dasselbe sagen müssen. Beide Arbeitsfelder verlangen dieselbe Grundhaltung: lesen, was dasteht, statt zu glätten.

Berufsrealität

Was der Beruf tatsächlich verlangt

Kasachisch ist eine Turksprache in kyrillischer Schrift – und genau diese Kombination bestimmt den Arbeitsalltag. Amtlich geschrieben wird weiterhin kyrillisch; der 2017 beschlossene Übergang zur Lateinschrift läuft in einem Rahmen bis 2031. Auf dem Tisch liegen deshalb über Jahre hinweg beide Schriften nebeneinander, und es ist zu entscheiden, welche Namensform in die Übersetzung gehört und wie die abweichenden ausgewiesen werden, statt sie stillschweigend anzugleichen. Dazu kommt die zweite Sprachschicht: Ein großer Teil der Urkunden ist kasachisch und russisch angelegt, Stempel und handschriftliche Nachträge stehen oft nur in einer Spalte – ohne sichere Russischkenntnisse ist ein solches Dokument nicht vollständig zu bearbeiten. Die Verantwortung ist dabei konkret: Wer eine bestätigte Fassung zeichnet, bescheinigt unter eigenem Namen, mit Stempel und Unterschrift, dass die Übersetzung richtig und vollständig ist – in Verfahren, in denen das Bundesverwaltungsamt die Übersetzung durch vereidigte Übersetzer verlangt. Praktisch heißt das: kurzfristige Urkundenaufträge mit hoher Formstrenge neben planbaren Industrieprojekten, in denen die russische und die kasachische Fassung über Monate gegen dieselbe Terminologie laufen. Wir arbeiten dafür mit festen Ansprechpartnern, verbindlichen Lieferterminen und gepflegten Termdatenbanken.

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